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Welttag des Buches an der Lohkampstraße

Lesen öffnet Türen zu neuen Welten – und genau das stand im Mittelpunkt unseres diesjährigen Lesetages, der passend am Welttag des Buches stattfand. Einen ganzen Schultag lang drehte sich für alle Kinder alles um Bücher, Geschichten und kreative Projekte.

In der 1. bis 4. Stunde arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen intensiv an verschiedenen Projekten rund um ausgewählte Bücher. Dabei wurde gelesen, gebastelt, geschrieben und präsentiert. Die Kinder setzten sich auf vielfältige Weise mit den Geschichten auseinander und konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So entstanden beispielsweise Plakate, kleine Theaterstücke, Leserollen und viele weitere spannende Ergebnisse.

Ein besonderes Highlight bildete die letzte Stunde des Tages: das Vorlesen. Alle Erwachsenen der Schule hatten im Vorfeld ein Buch ausgewählt und dieses auf einem Plakat vorgestellt. Die Kinder konnten sich die Präsentationen anschauen und anschließend selbst entscheiden, welchem Buch sie lauschen möchten. Mit großer Neugier und Vorfreude suchten sie sich ihr Wunschangebot aus und machten es sich in gemütlicher Atmosphäre zum Zuhören bequem.

Der Lesetag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Er hat einmal mehr gezeigt, wie viel Freude das Lesen bereiten kann und wie wichtig Bücher für die Entwicklung von Fantasie und Sprache sind. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Leseförderung

Lesen macht Spaß!? Stimmt oft.
Lesen können ist wichtig!? Stimmt immer.
Lesen lernt man in der Schule!? Natürlich, dafür tun wir alles.

Lesen lernen – eine Schlüsselkompetenz
Die Leseförderung hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Das Lesen lernen vollzieht sich in mehreren Stufen – wie bei einer Leiter. Damit man es richtig lernt, darf keine Stufe übersprungen werden. Da aber alle Kinder unterschiedlich schnell lernen, ist beim Lesen lernen der individualisierte Unterricht besonders wichtig. Wir kümmern uns darum, dass jedes Kind auf seiner Stufe „abgeholt“ wird und achten darauf, dass es immer höher steigen kann. Damit die Kinder beim manchmal auch anstrengenden Lesen lernen motiviert bleiben, sind zwei Dinge besonders wichtig: Der Wohlfühleffekt und die individuelle Förderung.


Lesen und sich wohlfühlen

Beim Lesen und beim Lesen Lernen muss man sich wohl fühlen, das Lesen muss mit schönen Gefühlen und Situationen verbunden sein. Dies gewährleisten wir.

Deshalb lesen wir oft vor z. B. beim täglichen Vorlesen während der Frühstückszeit und in der jährlichen stattfindenden Lesewoche.
Deshalb besuchen wir die Bücherhalle
Deshalb lesen wir gemeinsam an einem Buch und sprechen darüber.
Deshalb gibt es in der Pausenhalle viele Bücher, die in der Pause angeschaut und gelesen werden können.
Deshalb freuen wir uns über die vielen Eltern, die mit ihren Kindern gemeinsam lesen.

Damit jeder seinen Fähigkeiten entsprechend Lesen lernen kann, arbeiten wir hier besonders individualisiert.

Zum Beispiel mit

regelmäßigem Lesetraining in verschiedenen Schwierigkeitsstufen

Klassenlesekisten: Wir erhalten Bücherkisten aus der Bücherhalle in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Sprachförderung, die nach 13.00 am Nachmittag stattfindet und in der wir die Kinder mit Leseschwierigkeiten fördern.

dem Leseförderprogramm „Antolin“. Dort erhält jedes Kind ein eigenes Konto, es kann dort Fragen zu selbstgewählten Büchern beantworten und Punkte sammeln.

der Unterstützung durch Lesementoren (Mentor e.V.), die sich einmal in der Woche außerhalb der Unterrichtszeit mit einem Patenkind zum Lesen treffen.

der Lernförderung für die Kinder, bei denen die Gefahr besteht, dass sie den Anschluss an die Klasse verlieren. Für diese Kinder kommt regelmäßig ein Pädagoge in den Unterricht (2 -4 Mal in der Woche), um mit ihnen noch einmal extra zu lesen.

sonderpädagogischer Förderung, die im Rahmen der Inklusion an unserer Schule schon seit 2007 verankert ist.

Lautleseverfahren

Kinder sollten zu Beginn der zweiten Klasse mindestens 20 Sätze in drei Minuten so lesen können, dass sie deren Sinn verstehen – das besagt das Salzburger Lese-Screening, ein Verfahren zur Ermittlung der Lesefertigkeiten von GrundschülerInnen.

An unserer Schule findet daher täglich eine 20 minütige Lesezeit statt. Auch unsere Vorschulen und ersten Klassen beteiligen sich schon daran. Hier wird vorallem vorgelesen und über Bücher gemeinsam gesprochen. In Jahrgang 1 werden erste Silben, Wörter und Sätze gemeinsam gelesen.
Ab Jahrgang 2 lernen unsere SchülerInnen verschiedene Methoden zum lauten Lesen kennen.
Im folgenden Video lesen die Kinder chorisch:

Lese-Tandem, Würfelmethode, Vorlesetheater – sind weitere Lautlesemethoden, die wir nutzen.
Mit denen arbeiten unsere SchülerInnen seit 2015 in einem Verbund von Hamburger Schulen („Systematische Leseförderung in der Grundschule“), bessere Leserinnen und Leser zu werden.

Das Ergebnis: Die SchülerInnen konnten so ihre Lesekompetenzen im Verlauf des Trainings sukzessive verbessern.